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Neuanwärter

Anforderungen an einen Blindenführhunde-Anwärter

Schwarzer Labrador mit Spielzeug Appenzeller Sennenhunde und Bergamasker beim Spielen

Die Anforderungen an einen zukünftigen Blindenführhundehalter sind hoch und vielfältig.

Auch ein gut ausgebildeter Führhund ist und bleibt ein ganz normaler Hund. Er braucht Pflege, Bewegung auch ausserhalb der Führarbeit und bei jedem Wetter. Er braucht Ruhephasen, Zeit für Spiel und vor allem braucht er sehr viel Zuwendung.

Eine liebevolle aber konsequente Haltung ist wichtig, damit der Führhund seine Arbeit zuverlässig verrichten kann. Wird ihm diese nicht geboten, hätte das zur Folge, dass er bald nur noch nach seinem Willen und Gutdünken handeln würde.

Ein Blindenführhund ist auch nur ein Hund

Der Hund ist keine Führmaschine, die man abstellt bei Nichtgebrauch, und bei Gebrauch wieder anstellt. Er ist ein LEBEWESEN das bei jeder Witterung seine Bewegung braucht, bei jeder Erkrankung gepflegt werden muss, auch einmal Durchfall hat, Haare verliert, wie die Menschen gute und schlechte Eigenschaften hat, und...
...einmal stirbt.

Alle diese Dinge muss der zukünftige Halter sich überlegen und herausfinden, ob er bereit für diese intensive Beziehung ist, ehe er sich für einen Hund entschliesst.

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VBM, Sekretariat, R. Fischer, Weideliweg 20, 4410 Liestal, Tel.: 061 906 30 00, vbm@blindenhund.ch