8 Junghunde für den VBM 1999 – 2007
Hunde aufzuziehen für eine Bildenhundeschule war eigentlich schon immer mein Wunsch.
Jahre später... ich stellte 1998 an der BEA in Bern meine Zuchthunde aus. Mit dabei war meine Nachwuchshündin Eila, sie war gerade 16-wöchig. Eila, war sehr menschenfreundlich und
aufgeschlossen. Sie nutzte jede Gelegenheit um ganz schnell durch die Türe zu schlüpfen um auf der gegenüberliegenden Seite beim VBM Stand den Parcour zu erkunden.
Die Blindenhunde Ausbildner Tim und Roland wurden schnell auf den neugierigen Hund aufmerksam. Roland wollte mir den Hund abkaufen, ich war sehr erstaunt und wollte wissen für was er
denn einen Appenzeller braucht? Natürlich als Blindenhund, diese Hündin wäre genau richtig. Ein Appenzeller als Blindenhund, so etwas habe ich noch nie gehört, das geht doch nicht. Eila
wollte ich sowieso nicht verkaufen, da sie meine zukünftige Zuchthündin werden sollte. Roland liess nicht locker und so versprach ich ihm mich beim nächsten Wurf zu melden.
Der nächste Wurf kam am 16. Dezember 1998 auf die Welt. Ich war hin und her gerissen, soll ich nun Roland anrufen oder nicht. Ich nahm all meinen Mut zusammen und telefonierte Roland.
Er lachte mich nicht aus, (das hatte ich erwartet) er freute sich und versprach die Welpen mit 7-wöchig zu testen.
Tatsächlich kam Roland und testete die Welpen, Farso gefielen die Spielchen und er machte gut und freudig mit. So wurde der erste Appenzeller Sennenhund für die Blindenhundeausbildung
gekauft. Ich hatte ziemliche Bedenken wegen der Aufzucht, ist doch der Appenzeller nicht mit einer anderen Rasse vergleichbar. Ich wollte den Welpen selbst aufziehen, so wurde ich
beim VBM Junghundtrainerin.
An den monatlichen Junghundetrainings, an Seminaren und Weiterbildungskursen habe ich mein Wissen über diese Hundeausbildung erworben und allgemein ergänzt.
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