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Es ist schon eine kleine Ewigkeit her, als Hansjörg Adler unseren Junghund Renegade abholte und sich die Zeit nahm ihn zu seinem jetzigen Platz zu fahren.
Und doch scheint es, dass er erst noch hier war. Die Haare sind zwar verschwunden, der Staubsauger hat keinen Vollzeitjob mehr und in der Küche ist
es anstrengender geworden: Alles Runtergefallene muss nun selber aufgelesen werden.
Doch in meinem Herzen und in meinem Kopf ist Renegade noch immer hier.
Heute, ist es einfacher das Haus zu verlassen. Zwar mit dem komischen Gefühl etwas vergessen zu haben… nein da war kein Hund, den ich mitnehmen sollte.
Zum Bahnhof kann man jetzt mit dem Fahrrad. Das geht schneller, als noch mit Hund.
Und wenn man wieder zurück ist und zu Hause das komische Gefühl hat, etwas vergessen zu haben… Was soll das schon sein? Der Hund ist ja nicht mehr da.
Man schiebt das komische Gefühl auf die Seite und irgendwann, im Laufe des Tages kommt die Erleuchtung:
Das Fahrrad!
Es steht noch am Bahnhof. Ohne Nachzudenken, in täglicher Spazier-Routine bin ich zu Fuss nach Hause gegangen.
So sind die Vierbeiner allgegenwärtig auch wenn sie nicht da sind. Sie haben die Gabe sich in Herzen und Köpfe der Menschen zu schleichen.
Obwohl Renegade kein Blindenführhund geworden ist, hat er dank seinem grossartigen Wesen Erfolg auf der ganzen Linie.
Anstelle eine blinde/sehbehinderte Person durch die Dunkelheit zu führen, macht er nun ältere, pflegebedürftige Leute im Alters- und Pflegeheim glücklich nur mit seiner Anwesenheit.
Und darüber freue ich mich sehr!
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