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Ein paar Gedanken zur Einleitung
Im Rahmen eines Besuches unserer Junghunde in der Blindenschule Zollikofen hatten viele Kinder die Möglichkeit mit einem Hund auf Tuchfühlung zu gehen.
Wer intakte Augen hat, wird nie die Auswirkungen, die das fehlende Sehvermögen nach sich zieht, in seiner gesamten Tragweite erkennen. Die Folgen gehen weit
über eine gewisse körperliche Eingeschränktheit, d. h. das blosse nicht mehr sehen können und sich nicht mehr ungehindert fortbewegen können hinaus.
Es kommt auch zu einem Verlust an Würde, Lebensfreude und zu einem Mangel an Kontakt mit der Umwelt. All dies kann beim Betroffenen Sinn und Zweck des Lebens
in Frage stellen, er erkrankt und erkennt oft keinen Zielpunkt mehr für die Zukunft. In diesen Fällen braucht er Trost und Hilfe seitens unserer Gesellschaft.
Trost und Hilfe können jedoch nur fruchtbar sein, wenn die Helfenden über die Bedürfnisse und Hilfsangebote Bescheid wissen.
Der VBM - wurde 1986 gegründet und besteht heute aus:
Administration
Im September 2009 konnte der VBM das Ausbildungs- und Begegnungszenter Weideli beziehen.
Dort hat auch die Administrion mit Büroräumlichkeiten für Schulleiter, Ausbildungsleiter, Buchhaltung und Spendenverwaltung wie auch das Sekretariat seinen Platz.
Weltweiteverbindung
Der VBM ist Vollmitglied der IGDF (International Federation of Guide Dog Schools for the Blind). Der Standard der Aufnahmebedingungen ist sehr hoch. Jedes Jahr werden die Jahresberichte
und Rechnungen, die Zweckbestimmung der Schule und die Verwendung der Mittel überprüft. Alle 4 Jahre wird der gesamte Betrieb inspiziert. Bei einwandfreier Betriebsführung
wird die Mitgliedschaft um weitere vier Jahre verlängert.
Keine eigene Zucht
Der VBM verzichtet bewusst auf eine eigene Zucht. Diese grosse Arbeit überlässt er ausgewählten und erfahrenen Züchtern. Damit ist er in der Rassenwahl flexibler und
kann somit besser auf die Wünsche der Blinden und Sehbehinderten eingehen. Ein weiterer Vorteil: die Probleme einer eigenen Zucht (vererbbare Krankheiten, Zuchtanlage, Zuchtwart usw.)
belasten den VBM nicht.
Junghunde
Die Ausbildung eine Führunhudes beginnt bereits im Welpenalter. Im Alter von 2 bis 3 Monaten werden sie von einem Junghundtrainer
übernommen. Die notwendigen Kenntnisse werden von einem gelernten Blindenführhundeausbilder oder von Auszubildenden in monatlichen Treffen vermittelt. Weitere Informationen finden Sie
hier.
Hunde in Ausbildung
Frühestens mit 12 Monaten übernimmt der Blindenführhundeausbilder den vom Junghundtrainer vorbereiteten Hund und integriert ihn in seine Familie. Dieser Familienanschluss hat gewaltige Vorteile für den VBM.
Kosten für aufwendige Zwingeranlagen fallen weg. Ebenso kann der Ausbilder den Hund rund um die Uhr beobachten und erkennen, wie er sich im Haus verhält.
Bevor der fertig ausgebildete Hund zur sehbehinderten oder blinden Person kommt, wird er von einem qualifizierten Experten des BSV (Bundesamt für Sozialversicherung) geprüft.
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