Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen VBM Weideliweg 20 CH-4410 Liestal +41(61)906 30 00 vbm@blindenhund.ch
Worauf ist beim Begegnen mit Blindenführhunden zu achten?

Dank ihrem Hundepartner sind blinde, sehbehinderte und auch motorisch eingeschränkte Personen in der Lage, sich praktisch überall selbständig, sicher und zügig zu bewegen.

 

Hunde im Einsatz erkennt man daran, dass sie ein spezielles Führgeschirr tragen und dadurch gekennzeichnet sind.

 

Diese Hunde können ihre anspruchsvolle Aufgabe nur wahrnehmen, wenn sie dabei nicht gestört werden. Denken Sie immer daran, dass diese Hunde konzentriert ihre Arbeit verrichten.

 

 

Beim Zusammentreffen mit einem Blindenführhund sind deshalb folgende Regeln zu beachten:

 

  • Als Hundehalter rufen Sie Ihren Hund zu sich, nehmen ihn an die Leine und machen sich bei der blinden/sehbehinderten Person bemerkbar.

  • Lassen Sie das Gespann ungestört passieren oder umgehen Sie es mit Ihrem Hund zügig und in einem gewissen Abstand oder wechseln Sie wenn möglich die Strassenseite.

  • Vermeiden Sie die Kontaktaufnahme mit dem Führhund, wenn er das Führgeschirr trägt.

  • Bitte nicht rufen, streicheln oder füttern, denn dies lenkt ihn von seiner Aufgabe ab.

  • Vermeiden Sie, dass sich der Hund erschreckt, bspw. durch Knallkörper, Autohupe und dergleichen.

  • Wenn Sie der handicapierten Person in einer Situation helfen oder mit ihr Kontakt aufnehmen möchten, dann sprechen Sie die Person (nicht den Hund) direkt an. Spontanes Anfassen oder Festhalten können Halter und Hund verunsichern.

 

 

Bitte denken Sie immer daran, dass handicapierte Personen auf ihre Hunde angewiesen sind und diese nicht aus ihrer Obhut geben sollten.

 

Gestatte Sie deshalb den Zutritt auch dort, wo Hunde sonst nicht zugelassen sind.

 

Übrigens. auch ein Blindenführhund braucht seine Freizeit zum Spielen und geniesst dann gerne den Kontakt mit seinen Artgenossen.

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