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VBM Liestal
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Ein gemeinsamer Weg

Ist die Ausbildung abgeschlossen, muss der Blindenführhund ein treuer und zuverlässiger Partner im Alltag sein. Bis zum Ziel ist es ein langer Weg – für Hund und Mensch.

Welche Rassen sind geeignet?

Mittelgrosse- bis grosse Hunde, wie zum Beispiel Labrador Retriever, Schäferhund, Grosspudel, Airedale Terrier, Riesenschnauzer, Barbet, Bergamasker usw.
Die Schulterhöhe sollte nicht weniger als 50 und nicht höher als 70 cm sein. Das Gewicht über 20 Kilogramm.

Voraussetzung des Hundes?

Ein Hund im Einsatz darf keinesfalls schreckhaft oder ängstlich sein. Er muss in heiklen Situationen Wesensstärke zeigen. An stark frequentierten Orten wie zum Beispiel Fussgängerzonen, Bahnhöfen, Einkaufzentren oder in öffentlichen Räumen sollte er sich nicht ablenken lassen oder gar die Nerven verlieren.

Wie lange dauert eine Ausbildung?

Die Länge der Ausbildung ist nicht bei jedem Tier gleich. Auch kann es bei den Rassen Unterschiede geben. Bis ein Blindenhund ausgebildet ist und seinem Halter den Weg zeigen kann, dauert es fast 2.5 Jahre.

Was beinhaltet der Ausbildungsweg?

Die ersten 18 Monate verbringt der Junghund in einer Patenfamilie. Er be- sucht eine Hundeschule, lernt den Alltag kennen und kommt regelmässig in das VBM-Ausbildungszentrum nach Liestal. Hier absolviert er erste Vorbereitungskurse. Nach dem 18. Lebensmonat erlernt der Hund im Zentrum die Grundlagen der Führarbeit. Im Alter von ca. 2 Jahren kommt der Hund zu seinem blinden Halter. Mit Unterstützung des Ausbildungs- zentrums wird der Hund auf die individuellen Aufgaben mit seinem Frauchen oder Herrchen vorbereitet. Nach rund 6 Monaten gemeinsamer Arbeit wird das Team gemeinsam geprüft und der Hund offiziell als Blindenführhund eingestuft.

Wie lange steht der Hund im Einsatz?

Bis ungefähr zu seinem 10. Lebensjahr. Im Durchschnitt sind das 8 Jahre Führarbeit. Anschliessend geht er in seinen verdienten Ruhestand. Nach seiner Führtätigkeit wird er in der Regel in eine neue Familie vermittelt.

Es ist immer ein gemeinsamer Weg. Für Hund, Klient und Schule.

Blindenhundeschule Liestal

Der genaue Zeitpunkt wird durch den Gesundheitszustand und das Alter des Hundes bestimmt. Es muss dabei immer auf die Sicherheit und Mobilität des Klienten und das Wohlbefinden des Hundes geachtet werden. Der Vorgang zur Pensionierung schafft meistens eine heikle und emotionale Situation. Es ist deshalb wichtig, das Thema mit der Klientin oder dem Klienten frühzeitig zu besprechen. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf dieses Thema. Für die Blindenhundeschule Liestal ist es wichtig, dass sie mit den Klienten frühzeitig den Austausch sucht. Wünsche und Bedürfnisse können in einem Gespräch mitgeteilt werden.
Ein VBM-Hund wird nicht ab einem bestimmten Alter pensioniert. Der VBM Liestal sucht individuelle Lösungen. Spätestens aber mit 12 Jahren wird der Blindenführhund in den Ruhestand treten.

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