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Laut der Internationalen Agentur zur Verhütung von Blindheit sind zwei Drittel der von Sehbehinderungen betroffenen Menschen Frauen.

Dafür gibt es eine Vielzahl an Gründen: einige Sehbehinderungen treten erst im hohen Alter auf; Frauen sind durch ihre höhere Lebenserwartung eher gefährdet. Manche Sehbehinderungen, die hormonell bedingt sind, werden durch die hormonellen Veränderungen, die eine Frau in ihrem Leben durchläuft, beeinflusst.

Besonders abseits der Industrieländer sind Frauen extrem gefährdet: Mangelernährung, Armut, Unterdrückung, Analphabetismus und damit fehlende Informationen begünstigen Sehbehinderungen und verhindern notwenige medizinische Untersuchungen oder chirurgische Eingriffe. Frauen sind von diesen Faktoren stärker betroffen als Männer.

Und damit gleich doppelt diskriminiert. Wie die Kampagnen von #MeToo und Time’s Up gezeigt haben, ist beinahe jede Frau, jeder Hautfarbe, jeder Statur von sexueller Belästigung betroffen. Doch der Fokus liegt zu einem grossen Teil auf Frauen in Hollywood, welche den notwendigen Dialog begonnen haben.

Um die sexuelle Belästigung und Übergriffe auf Menschen, Frauen und Männer, mit einer Behinderung ist es erstaunlich ruhig. Dabei sind Frauen mit einer Behinderung gemäss Studien im In- und Ausland zwei- bis dreimal häufiger Opfer von sexuellen Übergriffen.

Dies trifft auch auf Frauen mit einer Sehbehinderung zu. Während sie zwar meist gelernt haben, welche Gesten und Berührungen in Ordnung sind und sich nach der Tat Hilfe holen können, sind sie durch den fehlenden Sinn der Situation beinahe unwirksam ausgesetzt.

Der erste Schritt ist gemacht. Nun wird es an der Zeit den Dialog auf alle Frauen auszuweiten. Bis es soweit ist finden Frauen – und auch bedrohte Männer – mit einer Sehbehinderung Sicherheitstipps gegen Gewalt vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband: 

(Bitte anklicken, er bringt Sie direkt zur Webseite. Die Sicherheitstipps gibt es auch als Hörbuch.)

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